| FDP Oberhavel: Schnelle Anbindung an Schönefeld sichern |
|
|
|
| Archiv Oberhavel - Politik |
| Dienstag, den 12. Januar 2010 um 20:14 Uhr |
|
„Offenbar hat noch keine der Regierungsparteien in Oberhavel gemerkt, dass mit der Schließung des Flughafens in Tegel ein wichtiger Standortfaktor für die Region wegfällt,“ beklagt der Kreisvorsitzende der FDP, Dr. Hans G. Oberlack, die Passivität der Kreistagskoalition. Weder CDU noch SPD scheinen begriffen zu haben, dass sich dadurch die Erreichbarkeit für den Flugverkehr drastisch verschlechtert. Je nach Verkehrslage verlängern sich die Wege um mehr als eine Stunde. Schlimmer noch: Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist der neue Flughafen in Schönefeld nur mit mehrfachem Umsteigen zu erreichen, und eine Taxifahrt wird unerschwinglich. Forderung nach einer durchgehenden RegionalbahnverbindungWährend in anderen Regionen kräftig an einer schnellen Anbindung an Schönefeld gearbeitet wird, scheint man im Norden zu schlafen. Jüngstes Beispiel dafür ist die CDU. Deren Landtagsfraktion hat sich für eine verbesserte Anbindung des Brandenburger Südens an den Flughafen ausgesprochen, während der Norden, und damit Oberhavel, völlig unerwähnt bleibt. Dabei ist der Süden ohnehin im Vorteil, weil dort der Flughafen Schönefeld liegt. Oberlack erinnert daran, „dass wir auch in Oberhavel international tätige Unternehmen haben, die eine unkomplizierte Anbindung an den Flugverkehr brauchen.“ Die FDP Oberhavel erneuert ihre Forderung nach einer durchgehenden Regionalbahnverbindung von Oranienburg und Hohen Neuendorf nach Schönefeld. Sie bezieht sich darauf, dass ursprünglich vorgesehen war, die Anbindung von Schönefeld ins Berliner Zentrum über Reinickendorf nach Norden zu verlängern. „Wir müssen dieses Thema so schnell als möglich voranbringen, denn wenn der Flughafen Tegel erst einmal geschlossen ist, wird alles viel schwieriger“; mahnt Oberlack. Pressemitteilung der FDP Oberhavel |



