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Bauhof Hohen Neuendorf: Die guten Geister PDF Drucken E-Mail
Archiv Hohen Neuendorf - Stadtverwaltung
Dienstag, den 29. Dezember 2009 um 17:16 Uhr

Bauhof-TeamHätten wir ihn nicht, wäre die Stadt Hohen Neuendorf vielleicht nicht von allen, aber doch von ihren „guten Geistern“ verlassen: dem Bauhof.  Um 2.30 Uhr in der Nacht steht Ronald Baumgarten, Leiter des Bauhofes, im Winter auf, um zu schauen, ob es schneit. Schneit es nicht, kann er wieder ins Bett gehen, dann fangen er und sein 14 Mitarbeiter regulär um 7 Uhr an zu arbeiten. Hat sich Petrus jedoch entschlossen, Hohen Neuendorf in weiße Pracht zu hüllen, rücken die Frauen und Männer in ihrer orange-signalfarbenen Arbeitskleidung um 4 Uhr aus, um Gehwege und Straßen von Schnee und Eis zu befreien und die Verkehrssicherheit vor Schulen, Sportstätten, dem Rathaus und anderen kommunalen Einrichtungen sicherzustellen. Es ist genau aufgeteilt, welche Abschnitte vom Winterdienst Evergreen und welche vom Bauhof versorgt werden. Eine Liste begleitet den Bauhof-Mitarbeiter, wo er genau einträgt, wann er welchen Abschnitt versorgt hat. Sonn- und Feiertage gibt es nur dann, wenn Petrus es zulässt, die Sicherheit der Passanten geht vor. Sieben feste Winterdienst-Touren hat der Bauhof, um alle Stadtteile gleichmäßig zu versorgen. Vier Multicars, davon zwei mit großer Rotorbürste, ein Schneepflug, drei Kipper, ein LKW mit Greifarm, ein Pritschenwagen, ein Bus, ein Radlader und ein Schredder gehören zum Fuhrpark des Bauhofes – viel mehr kommt allerdings in Handarbeit der traditionelle Besen zum Einsatz.

Der Bauhof kümmert sich um Schnee, Laub, Rasen, Müll und kleine Reparaturen

Leiter des Bauhofes Ronald BaumgartenIn anderen Jahreszeiten sind es andere Aufgaben, die den Schwerpunkt der Arbeit des Bauhofes bilden. Im Frühjahr sind es Ausbesserungsarbeiten an Straßen und Gehwegen, im Sommer das Mähen der Grasflächen, Bepflanzen der Beete und Freischneiden von Straßen und Wegen, damit sie passierbar bleiben, im Herbst sind es wöchentlich über 60 Kubikmeter Laub, die entsorgt werden müssen. Ein wesentlicher Teil der täglichen Arbeit besteht darin, Anlagen, Parks, Straßen und Spielplätze von Müll zu säubern und die öffentlichen Papierkörbe und Mülleimer zu leeren. Nicht selten liegen Autoreifen, Kühlschränke, Elektroschrott und anderer Müll im Straßengraben, für dessen Beseitigung der Bauhof sorgen und der Steuerzahler bezahlen muss. Manchmal ist auch ein angefahrenes und verendetes Tier unter den Verunreinigungen, die der Bauhof findet.  Auch dass das Regenwasser ablaufen kann, bereitet der Bauhof vor und hebt Gräben aus, entleert Gulli-Einläufe, säubert Schlammfänge und Überlaufbecken. Ist ein Straßenschild kaputt oder mit Graffiti beschmiert, kümmert sich der Bauhof um Erneuerung. Kleinere Reparaturen erledigt der Bauhof sofort vor Ort, oftmals sorgen die Mitarbeiter durch Sofortmaßnahmen dafür, dass keine Gefahrenquelle besteht. Das kann zum Beispiel darin bestehen, dass an einem Spielgerät ein kaputtes Teil entfernt wird, bevor die Fachfirma Tage später kommt und die Reparatur ausführt. Dazu kommen „Spezialaufgaben“ wie Umzüge oder Transporte für Schulen und Kitas oder die Fuhrparkpflege der städtischen Dienstwagen. „Dass der Bauhof gut arbeitet, merkt man daran, dass man nichts merkt und alles reibungslos läuft in der Stadt“, lobt Bürgermeister Hartung seine Leute, „ich bin sehr dankbar, dass unserer Bauhof die vielfältigen Aufgaben mit viel Herz und praktischem Verstand lösungsorientiert angeht und im Griff hat“.

 

Pressemitteilung der Stadt Hohen Neuendorf