| SPD will erinnern und gedenken |
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| Archiv Hohen Neuendorf - SPD |
| Montag, den 01. März 2010 um 20:07 Uhr |
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Die SPD bleibt dabei: Hohen Neuendorf soll den Platz am Kreisverkehr, über den die B96 führt, wie beschlossen nach Marinetta Jirkowsky benennen. Es gebe überhaupt keinen Grund, den Beschluss der SSV rückgängig zu machen, sagte Ortsvereins- und Fraktionschefin Inka Gossmann- Reetz. Die Vorsitzende weiter: „Die Argumente der Verwaltung sind durchsichtig und falsch. Das Gedenken an die Toten der Mauer ist keine private Angelegenheit. Marinetta Jirkowsky wollte, hier, aus Hohen Neuendorf, aus unserer Stadt in die Freiheit fliehen. Deshalb musste sie sterben. Als Bürger dieser Stadt ist es unsere Pflicht, sich an diese grausame Tat zu erinnern, des Opfers zu gedenken.“ Mauertote sind keine private AngelegenheitDas ‚private’ Argument, so Gossmann- Reetz weiter, sei falsch: „An Marinetta Jirkowsky wird bereits gedacht: Etwa im Heimatmuseum Reinickendorf, im Rahmen eines Projektes junger Forscherinnen in Oranienburg, ja selbst in Hohen Neuendorf, mit einer Gedenksäule auf der Florastraße. Marinetta Jirkowsky ist bereits eine Person des öffentlichen Lebens. Auch in Berlin. Täglich gehen Tausende an ihrem Weißen Kreuz am Reichstag vorbei. Folge man den Argumenten der Verwaltung, müssten auch diese Gedenken wieder verschwinden. Ein absurder Gedanke. Die Verwaltung muss aufpassen, dass sie sich nicht lächerlich macht.“ Pressemitteilung der SPD - Ortsverein Hohen Neuendorf |





lächerlich und peinlich, wenn man einen Namen falsch schreibt. Darauf kommt es bei inhaltlichen Diskussionen an!
Was angemessen ist und was nicht, entscheiden nicht Sie und zum Glück auch nicht (mehr) ihre Partei.
Sind Sie nicht der, der Gossmann-Reetz gern mal mit einem r zuviel schrieb? ;-)
http://hallo.nygendorp.de/index.php/neuigkeiten-nachrichten-news/politik-hohen-neuendorf/1113-alwin-ziel-zieht-sich-zurueck
Das sind doch zwei vollkommen unterschiedliche Demissionen, die hier der SPD-Ortsverband miteinander vergleicht!
Darüber hinaus ist es doch schon ein Skandal, dass man mal wieder über die Köpfe der Bürger, in dem Falle sogar über die Angehörigen der Opfer, hinweg entscheiden will!
Ich freue mich, dass wenigstens die Verwaltung, im Gegensatz zu ihrem Kontrollgremium (SVV), noch so viel Respekt vorweisen kann.
Erst wollten sie nicht wahrhaben, dass die Familie einer Benennung nicht zustimmt und pöbelten gegen den Abgeordneten Przybilla, der sich seit Jahren für ein angemessenes Gedenken an alle Mauertoten der Stadt einsetzt.
Dann bekommen sie es schwarz auf weiß in einem Brief einer Tante, der vom SVV-Vorsitzenden einfach so mit Name und Anschrift der Absenderin veröffentlicht wurde. Dort steht eindeutig, dass die Familie keine Benennung wünscht. Gegen die Gedenksäule gab es übrigens keinen Widerspruch. Einen solchen Wunsch als "falsch" zu bezeichnen ist dreist und respektlos.
Der Vorwurf, die Verwaltung würde sich lächerlich machen ist absurd.
Lächerlich ist es, wenn man den Namen der Person, derer man gedenken möchte, mehrfach falsch schreibt!
Die korrekte Schreibweise des Namens ist Marienetta mit "ie"...