| Schulneubau Niederheide-Ignoranz oder Lösung von Verkehrproblemen |
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| Archiv Hohen Neuendorf - Nahverkehr |
| Donnerstag, den 21. Januar 2010 um 22:03 Uhr |
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In der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses am 14.01.2009 wurde über die Beschlussvorlage B 006 /2010 „Schulwegsicherung Goethestraße“ - Umbau der Goethestraße vor der neuen Schule in der Niederheide - kontrovers diskutiert. Um sich bei Tageslicht einen Eindruck von den geplanten Maßnahmen verschaffen zu können, wurde durch ein gemeinsamer Sondertermin des Bau- und Umweltausschusses und des Stadtentwicklungsausschusses für eine Ortsbesichtigung vereinbart. Treffpunkt: Goethestraße/Schulneubau Interessierte und Betroffene sind eingeladenBauausschussvorsitzender Steffen Apelt (CDU): „Zu diesem Termin sind alle interessierten Hohen Neuendorfer herzlich eingeladen. Insbesondere die betroffene Elternschaft der Kita Zauberstein, der neuen Grundschule in der Niederheide und die Niederheider sollten den Stadtverordneten und vor allem der Verwaltungsspitze, die das Problem offenkundig unterschätzt, vor Ort ihre Einschätzung der Verkehrssituation geben.“ Die Hohen Neuendorfer SVV hatte im Mai 2009 nach hitziger Debatte auf Antrag der CDU/SPD/FDP einen Beschluss zur Lenkung der Verkehrsströme in der Niederheide gefasst (A 036/2009). Hintergrund war die aus Sicht der Antragsteller zu lösende Verkehrsproblematik am „Nadelöhr“- Eingang Niederheide. Die schon jetzt schwierige Situation wird durch den Abhol- und Bringverkehr an der neuen Schule weiter verschärft. Dieser Beschluss wurde von der Verwaltung immer noch nicht umgesetzt. Fraktionsvorsitzender Matthias Rink (CDU): „Die Zeit drängt, die neue Schule wird in diesem Jahr in Betrieb gehen. Bis zu diesem Zeitpunkt muss eine Lösung fertig sein. Und diese Lösung darf realitätsfern nicht nur vom „Gedanken“ getragen werden, dass sich das Verkehrsproblem alleine durch den Bau eines neuen Radweges lösen lässt.“ Pressemitteilung der CDU-Fraktion Hohen Neuendorf |





Sieht man sich die Situation vor der Waldgrundschule jetzt an, dann läßt sich erahnen, welches Chaos uns in der Goethestraße morgens erwartet. Wenn man morgens mit dem Auto zur Arbeit nach Berlin fährt, steht man um 8Uhr schon ab Stolpe im Stau. Daher ist es für die meisten Eltern, die schnellstmöglich ins Büro müssen, nicht nachvollziehbar, dass sie erst ihr Kind zu Fuß zur Schule bringen sollen, um sich dann von zuhause aus mit dem PKW auf den Weg zur Arbeit zu machen.
Schon jetzt helfen in der Waldstraße weder Halteverbote noch Belehrungen, die Eltern davon abzuhalten, bis direkt vor die Schule zu fahren. Statt zu bevormunden, sollte so schnell wie möglich überlegt werden, wo Parkplätze geschaffen werden können. Eine Verkehrsinsel wird im morgendlichen Chaos als auch für die Sportler am Nachmittag wenig nützlich sein.