| Bundesdelegiertentag der FU in Duisburg |
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| Archiv Hohen Neuendorf - CDU |
| Montag, den 24. August 2009 um 19:03 Uhr |
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Die Vorsitzende der Frauen Union der CDU Deutschlands, Maria Böhmer, wurde dort mit großer Mehrheit (96,64 %) wiedergewählt. Maria Böhmer führt die Frauen Union seit 8 Jahren. Jubel brandete bei der Rede der Bundeskanzlerin Angela Merkel auf. Schlüsselthema Gleichberechtigung
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich für mehr Gleichberechtigung ausgesprochen. Dies sei ein „Schlüsselthema“, sagte Merkel am Sonntag auf dem 28. Bundesdelegiertentag der Frauen Union der CDU in Duisburg. „Unsere Gesellschaft ist am stärksten dann, wenn sie verschiedene Fähigkeiten und Fertigkeiten und Lebenserfahrungen einbringt in den Leitungsgremien“, sagte Merkel vor etwa 400 Delegierten und 1.000 Gästen. Merkel kritisierte den geringen Anteil von Frauen in Führungspositionen: „Das, was sich in der deutschen Wirtschaft noch abspielt, gerade in den großen Unternehmen, das ist aus meiner Sicht nicht hinnehmbar.“ Zugleich sprach sie sich aber gegen verpflichtende Frauenquoten aus. Merkel äußerte vielmehr die Erwartung, dass im Zuge des Fachkräftemangels Unternehmen von sich aus mehr Frauen einstellen und familienfreundlichere Arbeitsbedingungen einführen würden. Sie glaube, „dass da die Zeit für uns spielt.“ Die Schaffung von Arbeitsplätzen sei selbstverständlich Ziel der CDU, sagte Merkel. Es sei „natürlich unser Anspruch wie der jeder ernstzunehmenden Partei von SPD, von FDP, von Grünen, dass wir versuchen wollen, jeden, der erwerbstätig sein will, eine Erwerbstätigkeit zu geben.“ Das Konjunkturprogramm der Bundesregierung zeige gute Erfolge, sagte Merkel. Sie habe in der Krise zudem einen „unglaublichen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft“ festgestellt. „Dieses neue Denken, diese neue Miteinander im Lande“, solle die Gesellschaft aus der Krise mitnehmen. Angst vor Erpressung bei Finanzhilfen „Duisburger Erklärung“ übergeben Vergleichende Lohntests wie in der Schweiz seien einzuführen. Frauen sollten gleichen Lohn für gleiche Arbeit bekommen und häufiger in Führungspositionen vertreten sein, auch in Teilzeit. Unternehmen sollten verpflichtet werden, regelmäßig über die Förderung von Frauen zu berichten. Der Kindergartenbesuch solle beitragsfrei sein, hieß es in dem Papier weiter. Zudem solle das Ehegattensplitting um ein Familiensplitting erweitert werden. Mittelfristig solle es auch ein Betreuungsgeld für Eltern geben, die ihr Kind nicht in den Kindergarten schicken, sondern zu Hause betreuen. |




Erstmals war Oberhavel beim Bundesdelegiertentag der Frauen Union in Duisburg durch die Kreisvorsitzende Marion Kinzinger und Renate Teßmann, die dem geschäftsführenden Landesvorstand der FU angehört und gleichzeitig Ortsvorsitzende der FU Hohen Neuendorf ist, als Delegierte vertreten. 