| Ilona Stolpe zieht sich in die zweite Reihe zurück |
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| Archiv Bergfelde - Politik |
| Freitag, den 01. August 2008 um 06:21 Uhr |
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Die Fraktionsvorsitzende der FDP wird im September zum letzen Mal ihre Partei im Stadtparlament vertreten. Die Professorin an der Landesfachhochschule der Polizei will sich in der FDP in die zweite Reihe zurück ziehen. „Ich habe beruflich noch einmal zusätzliche Aufgaben übernommen“, erklärt die Bergfelderin, die sich vor allem für die Themen Straßenbau und für den Bereich Ordnung und Sicherheit eingesetzt hat. „Außerdem möchte ich mehr Zeit mit meinem kleinen Enkelkind verbringen und mitbekommen, wie es aufwächst“, so die 61 jährige. FDP Fraktionsvorsitzende will weiter beratend tätig sein„Für uns war es schmerzlich, als Frau Professor Stolpe uns nach langer Diskussion mitgeteilt hat, dass sie dem nächsten Stadtparlament nicht mehr angehören möchte“, erklärt der Vorsitzende Klaus Schuster. Aber er könne den Schritt auch gut nachvollziehen, so der 64 jährige. Ilona Stolpe blickt derweil nach vorne: „Es ist uns in den letzten Jahren in der FDP gelungen, zahlreiche junge Persönlichkeiten zu gewinnen. Mit meiner Entscheidung mache ich somit auch Platz für einen wirklichen Generationenwechsel“, so Stolpe. Sie sei sich sicher, dass Ihre Nachfolger im Stadtparlament die Aufgaben mit mindestens genauso viel Einsatz und Biss meistern werden. „Und natürlich bleibe ich aktives Mitglied in der Partei, gerne stehe ich der künftigen Fraktion weiter mit Rat und Tat zur Seite“, erklärt sie. Auch Ihren Posten als Ombudsfrau der FDP will Ilona Stolpe behalten. „Ich habe so viele Menschen kennen gelernt und konnte immer wieder unbürokratisch helfen“, so die 61 jährige. Auch in Zukunft stehe sie für alle Wünsche und Probleme offen. „Aber die Arbeit der tagesaktuellen Politik, das ist was für jüngere Menschen mit neuem Elan und Tatkraft“, so Stolpe.
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| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 24. Februar 2009 um 13:49 Uhr |



