| Hängepartie der großen Koalition beenden |
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| Archiv Hohen Neuendorf - FDP |
| Donnerstag, den 20. August 2009 um 19:28 Uhr |
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„An meinem ersten Arbeitstag werde ich vermutlich wie irre durch die Büros rennen und verzweifelt mein neues Büro suchen“. Das ist die Befürchtung von Horst-Peter Stein. Er ist FDP Direktkandidat im Landkreis Oberhavel. Beim „Polittalk der FDP Hohen Neuendorf“ stellte er sich am Mittwoch den kritischen Fragen von Moderator Christian Erhardt-Maciejewski. Auch der liberale Kandidat für den Landtag in den S-Bahn Gemeinden, Helmut Reitmayer gab bei der Veranstaltung viel Persönliches preis. „Wenn ich eine Person auf den Mond schießen könnte, dann wäre es Oskar Lafontaine, aber kann ich nicht noch einige mehr mit in die Raumkapsel packen“, beantwortete er die Frage süffisant. Durfte er nicht. Dafür musste er kritische Fragen zur Schulpolitik der Brandenburger FDP beantworten. Reitmayer und die FDP fordern u.a. die Abschaffung der Schulämter. „Die Selbstverwaltung der Schulen muss gestärkt werden, durch eigene Budgets ebenso, wie durch das Recht, Lehrer selbst einstellen zu können“, so der Landtagskandidat. FDP lud zum Polittalk mit liberalen Kandidaten für Landtag und BundestagHorst-Peter Stein sieht seinen Schwerpunkt neben dem Thema Bürgerrechte vor allem in der Arbeitsmarkt- und Steuerpolitik. „Langzeitarbeitslose sollen künftig durch die Kommunen betreut werden, weil die die Lage vor Ort am besten kennen“, so Stein. Er fordert außerdem die Abschaffung von Hartz IV zugunsten eines Bürgergeldes, das alle Sozialleistungen in einer Gesamtsumme zusammenfasst. „Es ist entwürdigend, wenn sich die Leute vor dem Arbeitsamt praktisch entblößen müssen, das hat mit Menschenwürde wenig zu tun“, so Stein. 5 Sekunden Ruhe im Raum war während des Polittalks nur, als Erhardt-Maciejewski die Frage nach einem kurzen Telefongespräch stellte. „Wenn Sie auf einer einsamen Insel sind, und ein Prepaid Handy mit 3 Minuten Gesprächsguthaben dabei haben, wen rufen Sie an und was sagen Sie“? Reitmayer brauchte einige Sekunden und erklärte dann, er würde zunächst seine Frau anklingeln und ihr sagen, dass alles in Ordnung sei, um dann einen Bootsverleih anzurufen, um pünktlich zur Landtagswahl wieder zu Hause zu sein. Schließlich müsse er von seinem Wahlrecht Gebrauch machen. Sollte der Bundestagskandidat Horst-Peter Stein übrigens nicht in den Bundestag gewählt werden und dann auf der Suche nach seinem Büro durch den Bundestag irren, dann wird er nach eigener Aussage am 28. September wieder in sein gewohntes Büro in Hennigsdorf fahren. |
| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 02. September 2009 um 17:59 Uhr |




vielen Dank für das Unterstützungsangebot unseres Wahlkampfes - ein Spitzenkandidat auf dem Mond! Tolle Sache, das gabs wirklich noch nie...